· 

Noah: Jukola und Studenten-WM

Nach den erfolgreichen Testläufen für die Studenten-WM stand Ende Mai das Trainingslager mit dem Elitekader an. Im lettischen Dschungel war es eine technische Herausforderung, dass man mit einem klaren Konzept gut durch die dichte Vegetation kommt und  so den Posten genau anlaufen kann.

Für mich ging es nach dem Trainingslager direkt mit Car und Schiff von Riga via Tallinn nach Lahti, dem Austragungsort der Jukola 2018. Dank der frühen Anreise konnte ich mich gut an das neue Gelände gewöhnen. Das Team startete sehr gut und ich wurde mit nur 4min Rückstand auf die Spitze abgelöst. Leider habe ich einen sehr schlechten Tag erwirscht und viele Fehler gemacht. Es war ein wortwörtlicher Alptraum für mich, der mich noch mehrere Tage beschäftigte. Ich weiss aber: nächstes Jahr wird es besser laufen.

Bericht auf der Homepage der OLV Baselland: Jukola 2018

 

Die Studenten-WM (WUOC) war nach der Jukola das nächste Highlight. Meine spezifische Vorbereitung enthielt ein Weekend im Jura, ein Sprinttag beim Dreiländereck, mehrere Intervall-Trainings und eine zuckerfreie Ernährung. So reiste ich mit dem Team voll motiviert Ende Juli nach Kuortane, 350km nördlich von Helsinki. 

Der Sprint war für mich der erste Wettkampf. Trotz grosser Nervosität stand ich fokussiert am Start. Die ersten Posten lief ich schnell und sauber. Beim 5. Posten war ich sogar auf dem 3. Zwischenrang. Auch danach hatte ich einen guten Lauf, verlor jedoch vor allem auch bei langen physischen Strecken etwas an Zeit. Am Ende war ich auf dem 30. Rang. Mit der Leistung bin ich sehr zufrieden, weil ich nur 30sek auf den 7. Rang verloren habe.

Das technische Rennen an der Langdistanz war fast perfekt. Ich habe im mittleren Teil des Rennens nur einen 30-Sekunden-Fehler gemacht. Ich bin sehr glücklich, bei meinem wichtigsten Rennen in der Saison sehr nahe an meine Bestleistung herangekommen bin. Der 14. Rang bestätigte die gute Leistung.

An der Staffel habe ich auf der 2. Strecke gut angefangen, aber nach einigen Posten einen großen Fehler gemacht. Ich konnte schneller reagieren als in Jukola. Leider war der Fehler zu groß, um weiterhin um eine gute Rangierung zu kämpfen. 

-> Bericht von Swiss Orienteering

Trainingslager in Lettland

Vorbereitungstraining für die Jukola mit Käspi

Gruppenbild OLV Baselland nach der Jukola

In Action während des Sprints an der WUOC

Interview nach dem 14. Rang an der WUOC-Langdistanz

GPS der ersten Posten an der WUOC-Langdistanz

Das Schweizer Team an der WUOC-Abschlussparty

Kommentar schreiben

Kommentare: 0

Brüder aus Münchenstein, BL

beide im Nationalkader von Swiss Orienteering

30 SM-Medaillen

3 internationale Medaillen

12 internationale Top-Ten Ränge



Vereine


Kader


Sponsoren

Fotos: u. a. Rémy Steinegger, Red Bull