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Chamuel: noch dreizehn Tage!

Schweizermeister über die Mitteldistanz
Schweizermeister über die Mitteldistanz

In knapp zwei Wochen startet die Junioren-WM mit dem Sprintwettkampf. Letzte Woche war ich als finale Vorbereitung für einen Trainingsaufenthalt in Silkeborg und versuchte mein Gefühl für die schnellste Route zu verbessern, mich an die Vegetation zu gewöhnen und nochmals die steilen Anstiege hochzukraxeln. Die Vorfreude ist bereits riesig. Ich kann aber auch nicht verschweigen, dass ich bereits nervös werde, wenn ich daran denke, dass es bald los geht.

 

Doch zuerst noch eine kurze Zusammenfassung der Frühlingssaison.

 

Nach dem perfekten Saisonstart mit der Goldmedaille im Nacht-OL, doppelte ich kurze Zeit später über die Mitteldistanz-SM nach und gewann erneut. Im sehr flachen Tannhubel gelang mir ein fast fehlerfreies Rennen. Dieser Saisonstart gab natürlich unheimlich Schwung für die nachfolgenden Ernstkämpfe.

Rangliste GPS 

Die Testläufe sind kurz erzählt: Gut und klar genügend für die Selektion, aber ich zeigte leider nie einen richtig überzeugenden Lauf. Bei den ersten beiden Testläufen lief ich etwas zu sicher und ängstlich. Ich wollte Fehler möglichst verunmöglichen und verlor konstant zu viel Zeit. Am zweiten Testlaufwochenende passten dann die Abschnittszeiten, es unterliefen mir aber zu viele Fehler. Der Gempenlauf zeigte mir aber deutlich, dass ich mich physisch deutlich verbessert habe und ich lief 85s schneller auf meinen Heimhügel.

Selektion Junioren-WM

 

Nach den Semesterprüfungen an der Uni reiste ich direkt nach Tampere in Finnland an die legendäre Jukola. Für Järla Orientering lief ich die Startstrecke. Bei Sonnenuntergang einlaufen, mit 2‘000 anderen Läufern zu starten, das Rennen relativ gut unter Kontrolle zu haben und am Schluss mit der ersten Gruppe als 19. mit 24s Rückstand ins Ziel zu laufen war super aufregend und erinnernswert! Als Team liefen wir auf den 30. Schlussrang.

Rangliste GPS

Nun ist es also bald soweit! Ich hoffe, dass ich mit der Einstellung nach Silkeborg reisen werde, dass die JWOC eine Chance ist, meine Können möglichst gut zu zeigen, und auch richtig Spass machen darf und soll.

Nach dem Sprint in einem wahrscheinlich spannenden Wohnquartier und Parkgelände geht es am Montag gleich weiter mit einer harten Langdistanz. Auf  knapp 10km müssen 620 steile Höhenmeter absolviert werden. Am Mittwoch geht es dann mit der Quali für den Mitteldistanz Final weiter, welcher am darauffolgenden Tag stattfindet. Der Abschluss macht die Staffel, bei der ich für Schweiz 1 auf die Startstrecke gehen wird. Danach folgt Reto Egger und Fabian Aebersold.

Website JWOC 2019

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Brüder aus Münchenstein, BL

beide im Nationalkader von Swiss Orienteering

30 SM-Medaillen

3 internationale Medaillen

12 internationale Top-Ten Ränge



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Fotos: u. a. Rémy Steinegger, Red Bull