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Chamuel: Das i-Tüpfchen. Oder ein Ausrufezeichen?

Kartenausschnitt Sprint-SM Stans
Kartenausschnitt Sprint-SM Stans

Nach einem harzigen Einstieg in die Herbstsaison konnte ich am Wettkampfwochenende in der Zentralschweiz aufdrehen und gewann in Stans an der Sprint-Schweizermeisterschaft die Silbermedaille. Nach einem verhaltenen Start lief praktisch fehlerfrei und verpasste den Sieg um nur gerade sieben Sekunden. Eine Woche danach gab es über die Langdistanz-SM in Schaffhausen gleich nochmals einen zweiten Rang. Nach dem ich noch eine klare neue Bestzeit über die 3000m lief (8.54),  war die Motivation für den internationalen Saisonabschluss mit dem Junioren-Europacup in den Bergen der Ardèche gross!

Rangliste Sprint-SM Rangliste Langdistanz-SM

Und am JEC lief es dann dreimal sehr gut. Beim Sprint in Ruoms als Auftakt lief ich mit der sechst-besten Zeit auf den Diplomrang.  Nach einem erneut verhaltenen Start konnte ich aufdrehen und vor allem auf den längeren Routen gute Abschnittszeiten laufen.

Beim Auswertungsgespräch danach meinte mein Trainer vom Juniorenkader Jönu Geissbühler: "Ich glaube, du bist einfach zu nett. Stell dir morgen jemand vor, denn du richtig hasst, und kämpfe von Anfang an! Be a warrior!". Vielleicht hat diese Einstellung den Unterschied gemacht von den vielen sehr guten Läufen zu meinem besten Resultat bisher am nächsten Morgen. Das Gelände, welches im Winter ein Skigebiet ist, war geprägt durch steile, teilweise grüne Hänge und vielen Routenwahlen. Ein bisschen wie zuhause im Baselbiet :) Ich fühlte mich von Anfang an gut und startete dann auch sehr schnell. Ich wählet mehrheitlich gute Routen und blieb technisch ohne gröbere Fehler. Ins Ziel kam ich mit der klaren neuen Bestzeit, als Frühstartender musste ich mich aber noch eine Weile gedulden. Die Freude nach der nervenaufreibenden Wartezeit war dann umso grösser!

Gleich am nächsten Morgen ging es weiter mit der Staffel, bei der ich für das 1999er-Team (mit Reto und Tino) die dritte und letzte Strecke lief. In einer Gruppe von sieben Läufern in Führung startend, verlor ich wegen einer klar längeren Gabelung und zwei kleinen Fehlern den Anschluss an das Spitzenduo. Dank einem guten Schluss konnte ich mich aber gegen die Restlichen durchsetzten und als dritter Einlaufen. Gleich nochmals ein Podestrang!

Meine Resultate am JEC    eingezeichnete Karte Langdistanz

Herbst 2012 - Aufnahme ins NWK NWS
Herbst 2012 - Aufnahme ins NWK NWS

Die Saison war aber nach dem JEC noch nicht ganz fertig. Ich reiste noch ein allerletztes Mal mit dem regionalen Nachwuchskader ins Trainingslager. ins Elsass. Während sieben (!) Jahren konnte ich  wahnsinnig viel profitieren, hatte durchs NWK viel Freude beim OL und habe sehr gute Freundschaften gefunden. Ja, da gibt es ganz viele legendäre  Erlebnisse in den sieben Jahre. Herzlichen Dank NWK NWS!

 

Ich musste aber etwas früher gehen, weil ich noch an die 25manna nach Stockholm reiste. Für Järla lief ich in dieser grossen Vereinsstaffel die Startstrecke. Mir gelang ein sehr guter Lauf und ich konnte als 7. an Sara übergeben. Am Schluss wurden wir tolle 10.

 

Mit Tino und Chrigi wurde ich anfangs November Schweizermeister im Team-OL (HE). Wir teilten uns gut auf und es unterlief keinem ein gröberer Fehler. Eine Woche danach  startete ich am Grandslam-Final (6 Besten der Elite und 3 Besten der Junioren der SMs sind qualifiziert). Im Prolog am Morgen holte ich mir eine optimale Startposition für den Final als Sprint-Jagdstart 10s hinter dem Sprintweltmeister Daniel Hubmann. Den habe ich dann aber auch nicht häufig gesehen, eher musste ich mich gegen den Schnellzug von hinten verteidigen. Mein Lauf war dann leider nicht mehr so gut wie am morgen, trotzdem wurde ich noch sehr toller Vierter!

Bericht mit Rangliste Team-SM     Bericht mit Liveproduktion und Rangliste des Grandslam

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Brüder aus Münchenstein, BL

beide im Nationalkader von Swiss Orienteering

30 SM-Medaillen

3 internationale Medaillen

12 internationale Top-Ten Ränge



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Fotos: u. a. Rémy Steinegger, Red Bull